Einigung im Land hilft Schulen vor Ort
„Unsere Schulen im Kreis profitieren“, sagt der Landtagsabgeordnete Hans-Peter Storz zur Vereinbarung der Landesregierung mit den Kommunalen Spitzenverbänden zur Finanzierung des Betriebs von Ganztagesschulen. „Die Gemeinden als Schulträger werden spürbar entlastet,“ fasst Storz die Verhandlungsergebnisse zusammen. Dadurch können weitere Ganztagesschulen im Kreis Konstanz entstehen.
Nach der Rahmenvereinbarung, die in Stuttgart vorgestellt wurde, ändern sich ab dem nächsten Schuljahr die Finanzierungsbedingungen für den Ganztagesbetrieb an Grundschulen grundlegend. Je nach Umfang der Ganztagesbetreuung erhalten die Schulen deutlich mehr Lehrerstunden für die verlängerte Betreuungszeiten. Streitpunkt zwischen Land und Gemeinden war lange die Finanzierung der Mittagsbetreuung. Die Einigung sieht vor, dass das Land für die Aufsicht zuständig ist, die Gemeinden organisieren und finanzieren Aufsicht und Betrieb der Schulmensen. Auch kleinere Grundschulen erhalten durch flexible Regelungen die Möglichkeit zur Ganztagesschule zu werden, berichtete Storz aus der Einigung.
„Ganztagesschulen sind vor allem für Kinder aus bildungsfernen Haushalten wichtig, damit sie bessere Bildungschancen erhalten,“ sagt Storz. „Daher ist die Einigung im Land ein weiterer Meilenstein für bessere Bildung im Land.“ Ein flächendeckendes Netz an Ganztagesgrundschulen werde das Land etwa 150 Millionen Euro zusätzlich Kosten. „Diese Investition in unsere Kinder ist richtig,“ bewertet Storz die Entscheidung. Sie sei eine konsequente Fortsetzung einer Politik, die den Schwerpunkt auf Bildung und Betreuung von Kindern lege, sagte der Abgeordnete. Nach der Verbesserung der Betreuung von Kindern unter drei Jahren, sorge die grün-rote Landesregierung für eine sinnvoll strukturierte Ganztagesbetreuung an den Grundschulen.
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